Aktion Hoffnung 2026

Am 10./11. Juli 2026 findet im gesamten Dekanat Esslingen-Nürtingen die Kleidersammlung der Aktion Hoffnung statt.

Nachdem die Kleidersammlung im letzten Jahr aufgrund der schwierigen Lage am Altkleider­markt pausieren musste, ist unser Dekanat eines von drei Dekanaten, in welchen in diesem Jahr eine Sammlung stattfindet.

Wie funktioniert die Altkleidersammlung bei uns?

Die Altkleidersammlung im Dekanat ist eine Punktsammlung. Dies bedeutet, dass Sie die Säcke, die Sie zu Hause mit Altkleidern füllen, an einen „Punkt“ bringen. Unsere Sammelstelle ist der Vorraum in der Kirche St. Johann Baptist. Dort können Sie Ihre Kleidersäcke bis zum 09. Juli 2026 tagsüber ablegen.

Dort holt dann ein Lkw/Kleinbus im Laufe des 10./11. Juli 2026 die gesammelten Säcke unserer ganzen Kirchengemeinde ab.

Warum ist der Altkleidermarkt derzeit so schwierig?

Der Kleidermarkt ist überflutet von Kleidung. Vor allem der günstige Konsum von Fast Fashion führt dazu, dass Menschen mehr Kleidung kaufen und besitzen, als sie überhaupt tragen können. Die Erlöse für aussortierte, gebrauchte Kleidung sind im vergangenen Jahr massiv eingebrochen, während die Kosten für Logistik, Energie und Personal deutlich gestiegen sind.

Was darf in den Kleidersack?

Gesammelt werden gebrauchte und gut erhaltene Kleidung, Schuhe sowie Bettwäsche, Haushaltstextilien, Bettdecken und Kopfkissen. Die Spenden sollten sauber und für andere noch tragbar bzw. nutzbar sein.

Kaputte oder zerrissene Textilien und Schuhe sind keine Kleiderspende und dürfen weiterhin über die Restmülltonne entsorgt werden. Dies ist auch im Einklang mit der EU-weiten Getrennt­sammlungspflicht für Alttextilien.

Schon jetzt kämpfen gemeinnützige Sammlungen mit der Zunahme minderwertiger und kaputter (Fast Fashion)-Kleidung, die schwer weiterverwertet werden kann. Wir bitten daher darum, nur gut erhaltene Textilien in die Sammelsäcke zu geben.

Ihre bewusste Kleiderspende schont Ressourcen und Umwelt.

Wo bekomme ich einen leeren Kleidersack für die Aktion her?

Die Kleidersäcke liegen in der Kirche aus oder sind im Pfarrbüro erhältlich.

Was passiert mit den Altkleidern?

Die gesammelten Kleidersäcke werden von der Firma Striebel in Langenenslingen sortiert und unter strengen Kriterien der FairWertung verwertet. Die gesammelten Textilien werden in ver­schiedene Qualitätsstufen und Sorten getrennt. Tragbare Kleidung geht in den weltweiten Handel, nicht mehr tragbare Kleidung wird dem Recycling zugeführt. Daraus werden z. B. Malervliese, Dämmmaterialien oder etwa die Hutablage in Autos gefertigt. Damit bleiben die wertvollen Rohstoffe im Kreislauf.

Die Erlöse der Kleidersammlung werden an verschiedene Partnerprojekte in der Weltkirche,
zu denen Kontakte durch unser Dekanat bestehen, gespendet.